Bei der dritten Lautrer Solar Power Competition belegen gleich zwei Teams aus Winnweiler die ersten beiden Plätze.

Wie kann die Energieversorgung in der Zukunft gesichert werden? Nach der Ära von Kernkraft, Kohle und Co. müssen sich die Industrienationen und jene auf dem Weg dorthin überlegen, welche Alternativen zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Hochschule Kaiserslautern ihren jährlichen Wettbewerb LSPC zum Thema Energiespeicherung. Speziell ging es um die Möglichkeiten lastenangepasster Stromversorgung.

Vor der Anmeldung erhielten die Bewerbergruppen die Rahmenbedingungen der Aufgabe und mussten einen Entwurf einreichen. Direkte methodische Vorgaben zur Umsetzung gab es nicht. Entscheidend war lediglich, dass eine von der Hochschule zur Verfügung gestellte Menge Energie möglichst effizient gespeichert und an ein zu bewegendes Objekt weitergegeben wurde. Ausgestattet mit einem eigenen Budget machten sich die Teams von verschiedenen weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz ans Werk und konstruierte einen eigenen Energiespeicher.

Das WEG war mit zwei Teams im Rennen. Beide wählten die Verwendung von Hochleistungskondensatoren zur Speicherung der Energie und zur Bewegung der betroffenen Masse. Diese löteten sie selbst zusammen und überzeugten in der Kategorie Leistung mit hervorragenden Resultaten. Zum Lohn gab es die ersten beiden Plätze in dieser Sparte.

Der Leiter des Projekts, Physiklehrer Dr. Harry Fuchs, war mächtig stolz auf seine Schüler. Er und das gesamte Team freuen sich nun darauf, das Preisgeld zur Durchführung weiterer spannender Projekte am WEG zu verwenden.

1.  Freitag  02.09.2011

MNU Landestagung Saarland

workshop: "Physik im Alltag - High Tech als Low Cost im Freihandversuch"

Ort: Universität des Saarlandes, Gebäude E"-6 (ehem.: 38), 2. Etg.

infos:  "Uwe Peters"   uwe.peters.gar@onlinehome.de

 

2. Freitag   21.10.2011

Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft Hessen

workshop: "Physik im Alltag - High Tech als Low Cost Freihandversuch"

Ort: Haus der Wirtschaft, Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt

infos:  "Doris Rheinbay"  rheinbay.doris@bwhw.de

 

3. Freitag  08.06.2012

Inspirata Leipzig

workshop: "Physik im Alltag - High Tech als Low Cost Freihandversuch"

Ort: Museum Inpirata, Deutscher Platz 4 Eingang G, 04103 Leipzig

infos: " Uwe Petzschler"   petzschler@aol.com,   www.inspirata.de

Physik-Downloads zur Nutzung von Wiimote als Messinstrument:

Neugierde angekurbelt

WEG-Workshop im Europapark Rust

 

Tropische Temperaturen – trotzdem konnten die WEG-Schülerinnen Julia Krebs, Christina Eichmann und Aubrey Hart über 400 Kinder bei den 4. Science-Days im Europapark Rust begeistern. Während ihre Klassenkameraden die ersten Ferientage im Schwimmbad genossen, führten die drei Schülerinnen mit ihren Betreuern Studiendirektor Werner Stetzenbach und dessen Ehefrau Gabriele Physik-Workshops im Silverstar Dome direkt unter einer der höchsten Achterbahnen Deutschlands durch. Schüler und Vorschulkinder erkundeten über Mitmachexperimenten die Entstehung des Schalls und erlebten eine Reise ins Innere des Ohres.


In einer zweiten Sequenz erhielten die Teilnehmer einen ersten Einblick in das Top-Forschungsgebiet Bionik: Eisbärfell und Eisbärhaut als Vorbild zu einer Wärmedämmung für unsere Häuser.




Während die Kinder experimentierten, informierten sich die ErzieherInnen und Lehrkräfte auch über das WEG-Projekt „Physik in Kindergarten und Grundschule“. Begeistert kommentiert wurde das Gesamtkonzept „Schüler unterstützen Erzieher und Erzieherinnen sowie Lehrkräfte“ und die 250-seitige Projektschrift, welche in Zusammenarbeit mit THINK-ING. erstellt wurde.
Trotz allem Stress blieb auch der Spaß nicht auf der Strecke. Gemeinsam bewohnten die drei Schülerinnen ein Zelt im Tipi-Dorf des Europaparks und erlebten mit anderen Jugendlichen aus Frankreich und der Schweiz und der Türkei den glücklichen Halbfinalsieg bei der Fußball Europameisterschaft. Herr und Frau Stetzenbach übernahmen auch immer die Vorabend-Workshops, so dass man sich selbst auch mal schreiend mit der Achterbahn in die Tiefe stürzen oder die kühlende Nässe beim Fjord-Rafting spüren konnte.

Unterstützt wurde die Präsentation von der Kreisverwaltung des Donnersbergkreises. Sie übernahm den Schülertransport von Winnweiler nach Rust und wieder zurück. Herzlichen Dank!

Faszination Physik

Auftaktveranstaltung des WEG in Zeulenroda

 

Wo liegt Zeulenroda? – Dies fragten sich vor einigen Wochen auch die Schülerinnen Sophie Schäfer, Valerie Barchet, Diana Kessler und Daria Schwarz (Jahrgangsstufe 11) des WEG mit Gabi und Werner Stetzenbach, als ihnen der Auftrag für eine Fortbildungsveranstaltung übertragen wurde.
Zeulenroda-Triebes ist eine Kleinstadt mit ca. 17000 Einwohner im Osten von Thüringen. Viele junge Familien haben diese in den letzten Jahren verlassen, da es kaum Ausbildungs- und Arbeitsplätze gibt. Diesem Trend stemmt sich Bürgermeister Frank Steinwachs mit aller Macht entgegen. In einer Zukunfts-konferenz gelang es ihm Wirtschaft und Schulen ins Boot zu nehmen, mit dem Ziel junge Leute für die Region und zukunftsträchtige Projekte neu zu begeistern. Nicht nur Worte sondern Taten sollten folgen. Um möglichst schnell konkrete Ziele zu erreichen informierte man sich umfassend. Für die Auftaktveranstaltung wurden die beiden WEG-Projekte „Physik in Kindergarten und Grundschule“ sowie „Physik im Alltag“ ausgewählt. Eine Herausforderung und tolle Anerkennung für die WEG´ler. Den Termin für die Veranstaltung legte man in die erste Herbstferienwoche – schließlich wollte man nicht unnötig Unterricht versäumen bzw. ausfallen lassen.


In Zeulenroda wurde die Gruppe herzlicht empfangen; erhielt alle erdenkliche Unterstützung für die Durchführung von Schulen, Kindergärten und der Stadtverwaltung. Die Begeisterung mit der die WEG´ler die Projekte mit Kindern aus Zeulenroda durchführten übertrug sich spontan auf Schüler und Lehrer sowie Erzieherinnen. Mit Schülern und Kindergartenkindern wurden mehrere Workshops durchgeführt. Für die 4. Klasse der Grundschule standen Versuche zur Elektrizität im Vordergrund.

Vorbereitend für diesen Workshop wurden mit Lehrkräften und Erzieherinnen sowie Schülern der 11. Klasse des Schiller-Gymnasiums „Heiße Drähte“ gebastelt. Diese Schüler werden auch die WEG-Projekte in zukünftig in Eigenregie durchführen. Für die Vorschulkinder hatte man Workshops zum Ohr („Angriff aufs Trommelfell“), zur Luft („Luft ist nicht nix….“), u.a. im Angebot.

Auch hier galt es Lehrkräfte, Erzieherinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe einzuarbeiten, damit auch diese Projektgruppen in Zusammenarbeit mit anderen Grundschulen und Kindergärten angeboten werden können. Als Abschluss der Veranstaltung hielt W. Stetzenbach einen Vortrag mit Experimenten zum Thema „Physik im Alltag“ für Lehrkräfte verschiedener Gymnasien sowie Schülerinnen und Schülern der Klassen 11 und 12 des Gymnasiums Friedrich Schiller in Zeulenroda.


Der Startschuss für das Zukunftsprojekt konnte nicht besser sein – so urteilten alle Beteiligten, unter ihnen auch der Schulleiter des Gymnasiums aus Zeulenroda Gerald Machunze, der Schulleiter der Geraer Ostschule Hans-Jürgen Voigt und Hannelore Köhler von der Stadtverwaltung Zeulenroda. Einhellige Meinung: „Mit dieser enormen Vorleistung durch das WEG wird naturwissenschaftliches Arbeiten zum Paradebeispiel Generationen übergreifender Zusammenarbeit.“


Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Verband Schule Wirtschaft Thüringen und „Think Ing“ (Arbeitgeberverband Gesamtmetall) mit Sitz in Berlin. Eine Folgeveranstaltung wurde ebenfalls bereits terminiert.

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