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Fahrt der 10. Klassen Französisch nach Straßburg und ins Europaparlament am 26.10.2011

Mittwochs morgens um 8.00 Uhr starteten 50 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Frau Rauber, Frau Vatter und Frau Sós in Begleitung von Christoph Kühn (Büroleitung des CDU-Abgeordneten Kurt Lechner im Europarlament) in Richtung Straßburg. Der Tag versprach schön zu werden und als wir die Stadt an der Ill erreichten, schien bereits die Sonne vom strahlend blauen Himmel.

Gleich zu Beginn begrüßte uns Herr Lechner im Hof des Parlaments und stellte sich unseren Fragen. Wir ließen es uns nicht nehmen, ihm eine Ständchen zu singen, war dieser Tag doch sein 69. Geburtstag!

Die freie Zeit zur Erkundung der Stadt, zu einer kleinen Mittagspause und Einkäufen stand anschließ-
end zur Verfügung. Ab 13.15 Uhr erwartete uns ein volles Programm. Nach einer Führung um und im Straßburger Münster, bei der natürlich die Betrachtung der astronomischen Uhr nicht fehlen durfte, ging es mit dem Boot weiter.

Vom Wasser aus bietet die Stadt einen wunderschönen Anblick und jeder, selbst derjenige der sich seiner Kindheit noch sehr verbunden fühlte, (Kindersender bei den Kopfhörern) konnte sich in seiner Sprache die Sehenswürdigkeiten Straßburgs erklären lassen. Ob es sich um „Strafgerichte“ aus dem Mittelalter oder Anekdoten aus neuerer Zeit handelte, die Geschichte Straßburgs ist allein durch die wechselnde französische bzw. deutsche Herrschaft spannungsvoll.

Die Bootsgesellschaft ließ uns freundlicherweise am Europaparlament aussteigen, so dass wir direkten Zugang zu den „heiligen Hallen Europas“ hatten. Auch die Teilnahme an der Plenarsitzung, in der es übrigens um Pädophilie im Internet und die dementsprechende Gesetzgebung durch das Parlament ging, war ein absoluter Höhepunkt. Die Erfahrung, neben Englisch, Französisch, Spanisch auch Gälisch oder Slowakisch zu hören, muss man gemacht haben. 25 Sprachen lassen sich per Kopfhörer gleichzeitig anhören...umso mehr staunten wir über die Geistesgegenwart der zahlreichen Dolmetscher.

Alles hat ein Ende, auch der Besuch in der „heimlichen Hauptstadt Europas“. Einige europabegeisterte Schüler und Lehrer ließen es sich nicht nehmen, selbst im Bus brandaktuelle Themen wie der Euro-Rettungsschirm, die Verschuldung, die Zukunft Europas usw. zu diskutieren. Herrn Kühn haben wir es zu verdanken, dass nie jemand ernsthaft Durst oder Hunger leiden musste: eine große Kiste mit Brezeln und freie Getränke im Parlament ließen uns rundum versorgt sein.

 

Barbara Sós

 

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