Klassenfahrt der 9. Stufe (WEG) nach Verdun

 

Wir starteten am 25.06.2019 um acht Uhr mit einer dreistündigen Busfahrt nach Verdun. Die begleitenden Lehrkräfte Fr. Bernhard und Hr. Hüttenberger erzählten uns bereits einiges über die geschichtliche Bedeutung von der „Hölle von Verdun“ im 1. Weltkrieg.

Kurz vor Verdun kamen wir an den zerfurchten Überresten der Schützengräben und dem zerstörten Dorf Fleury vorbei, das wie viele andere Dörfer nahe des ehemaligen Schlachtfeldes als Versorgungsroute und Reserve für die französische Armee diente und im Zuge des Krieges bis zur Unkenntlichkeit im Granatenhagel unterging.

Im Fort Douamont erfuhren wir etwas über das Leben und die Atmosphäre: dunkle gemauerte Gänge , moosbedeckte Wände und tropfende Decken erzeugten ein klammes Gefühl.

Als nächste Etappe besuchten wir das in Form eines Kreuzes erbaute Gebeinhaus, in dem die Knochen von ca. 130.000 gefallenen nicht zu identifizierbaren Soldaten zu sehen waren und den angrenzenden riesigen Ehrenfriedhof auf dem etwa 13.000 Soldaten beerdigt wurden, die in Verdun den Tod gefunden haben . Es folgte ein Film der noch einmal die historischen Begebenheiten und Schrecken des ersten Weltkrieges veranschaulichte, die kämpfenden Nationalitäten, den ersten Einsatz von Giftgas und die zahlreichen technischen Entwicklungen, die Einzug auf dem Schlachtfeld hielten, wie das Leben der Soldaten und die sich auf insgesamt 9 Millionen Tote belaufende Zahl. 

Wir erkundeten das Gelände und fuhren dann zu unserer letzten Station im Herzen von Verdun, der Zitadelle. Ursprünglich diente sie als Hauptquartier, heute jedoch bietet sie eine Multimedia 3D-Führung auf fahrenden Wägelchen an, um auch in mehreren Sprachen den Besuchern die Ernsthaftigkeit und den historischen Kontext dieses Ereignisses näherzubringen.

Darüber hinaus erfuhren wir auch etwas über die Entstehung der deutsch-französischen Freundschaft, ehe wir noch etwas Zeit hatten, uns in der historischen Altstadt umzusehen. Von der Hitze erschöpft aber um Erfahrungen reicher verließen wir gegen halb acht den Bus in Winnweiler und haben sicher alle etwas von dieser Fahrt im Gedächtnis behalten.

Leonie Liebe

 

Nachdem die französische Hauptstadt mit ihren positiven und negativen Seiten Unterrichtsthema war, fuhr der Französisch-Grundkurs der Abiturklasse des Wilhelm-Erb-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Bernhard für einen lange geplanten Tagesausflug vom Kaiserslauterer Bahnhof aus nach Paris.

Angekommen an der Gare de l’Est, galt es zunächst Metro-Tickets zu besorgen für die Fahrt zum Louvre, das flächenmäßig drittgrößte Museum der Welt. Auf mehreren Stockwerken verteilt konnte man Kunstgegenstände, Skulpturen und Gemälde aus unterschiedlichsten Jahrhunderten und allen Teilen der Welt bestaunen. Highlights waren vor allem das Ölgemälde „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci, die Venus von Milo und die Glaspyramide im Innenhof des Louvre.

Zu Fuß ging es weiter an der Seine und den Bouquinisten entlang zur Kathedrale Notre-Dame und ins Studentenviertel „Quartier Latin“, dann mit der U-Bahn zum Eiffelturm, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten überhaupt, und von dort durch die Champs-Elysées bis zum Triumphbogen an der Place de l’Etoile. Nach einer kleinen Stärkung führte der Weg dann mit der Metro zum Montmartre und die vielen Treppen hinauf zur Basilika Sacré-Coeur mit dem herrlichen Ausblick über ganz Paris. Auf den Treppen des Montmartre machten an diesem warmen Spätsommertag die ambulanten Getränkeverkäufer ein gutes Geschäft. Ein Rundgang durch das Malerviertel an der Place du Tertre schloss die Stadtbesichtigung ab.

Nach vielen Kilometern Fußmarsch waren die meisten Teilnehmer an der Fahrt froh, wieder im bequemen TGV Platz nehmen zu können, der sie in nur zweieinhalb Stunden wieder zurück nach Kaiserslautern brachte.

 

 Tagesfahrt nach Paris

 

 Eiffelturm

 

 

In der Woche vom 23.-30.11.2016 besuchten uns am WEG die französischen Schüler unser Austauschschule in Gourin.
Mittwochs gegen Abend kamen die Franzosen nach einer langen Zugfahrt von ca. 1000 km in Winnweiler am Bahnhof an. Nachdem Fr. Sós uns alle unseren Franzosen zuteilte, fuhren wir mit unseren Austauschschülern nach Hause.
Donnerstags ging es dann bereits um 8 Uhr mit dem Bus nach Frankfurt auf den Flughafen. Dort hatten wir eine sehr interessante Führung über das Flughafengelände. Unser Guide erzählte uns welchen Stellungswert der Frankfurter Flughaben in Europa und der Welt hat, zeigte uns das größte Flugzeug sowie den Hariboflieger von Tuifly. Des weiteren sahen wir viele Flugzeuge starten und landen, weil wir direkt mit dem Bus neben der Start- und Landebahn entlang fuhren. Weiterhin erklärte er uns die zukünftige Planung des Terminal 3. Hinterher fuhren wir mit dem Bus zur Frankfurter Stadtmitte. Dort erkundeten wir die Ausstellung unter dem Motto der Geschlechterkampf im Städelmuseum.  Wir teilten uns in Gruppen auf und erhielten einen Arbeitsauftrag, den wir dann freitags in der Schule weiter erarbeiten und präsentieren sollten. Danach hatten wir noch etwas freie Zeit, um über den Weihnachtsmarkt zu laufen und evtl. Souvenirs zu kaufen.
Freitags war Schule angesagt. Wir trafen uns morgens alle in einem großen Klassenzimmer um die Präsentation vorzubereiten und vorzutragen. Unsere Aufgabe war es eine Geschichte über ein Bild zu schreiben, welches wir gestern im Museum gesehen und fotografiert haben. Um 12 Uhr empfing uns in der VG Winnweiler der Stadtbürgermeister Rudolph Jakob. Er begrüßte unsere französischen Gäste, erzählte viele Dinge über Winnweiler und verabschiedete uns nach einem kleinen Umtrunk. Nachmittags um 16 Uhr fand der Tag der offenen Tür am WEG statt. Das war der perfekte Zeitpunkt um unseren Austauschschülern unsere Schule näher zu zeigen.
Die Planung des Wochenendes lag in den Händen der Gastfamilien.
Montags gingen die Franzosen in den ersten beiden Stunden mit in unseren Unterricht. Danach gab es ein kleines Basketballturnier in der Sporthalle. In der 5. und 6. Stunde wurden wir getrennt. Wir hatten normal Unterricht und die Franzosen mussten ihr Carnet schreiben.
Am Dienstag fuhren wir dann nach Kaiserslautern. 1. Stopp war das Rathaus. Auf der Dachterrasse hatten wir einen weiten und schönen Blick über die ganze Stadt. Im Anschluss nahmen wir an einer Stadtführung teil. Danach hatten wir Freizeit, um shoppen zu gehen. Krönender Abschluss war das Erlebnisbad Monte Mare, indem wir alle sehr viel Spaß hatten.
Am Mittwochmorgen hieß es dann Abschiednehmen und der Zug startete um 9 Uhr in Richtung Frankreich. Eine sehr schöne, erlebnis- und lehrreiche Woche ging zu Ende.
Lars Bernhard 8b

Auch in diesem Jahr erfolgt im Rahmen unseres Frankreich-Austauschs ein Besuch aus unserer Partnerschule in Saint-Laurent-Nouan. Hier können Sie sich über das Programm informieren. 

 

Dienstag, 28.11.17

17 – 18 Uhr                

Ankunft / arrivée

famille

Mittwoch, 29.11.17

8:15 Uhr         

11 – 12 Uhr

                                  

14 Uhr                        

15.30 – 17 Uhr

17 Uhr           

18:30 – 19 Uhr

Abfahrt / départ WEG

Flughafen / Frankfurt / visite de l’aéroport de Francfort (Picknick mitnehmen)

Führung im Städelmuseum und Vorbereitung auf die Tandemarbeit am Freitag / visite guidée au musée de Städel et préparation du travail en tandem

Innenstadt von Frankfurt/le centre-ville de Francfort

Rückfahrt/retour

Ankunft/ arrivée au WEG

Donnerstag, 30.11.17

8 – 13:05 Uhr

1. und 2. Stunde        

3. und 4. Stunde        

5. und 6. Stunde

           

18-20.30 Uhr

Schule

dt.-frz. Gruppenarbeit/ travail en groupes binationaux

Ausarbeitung/élaboration und présentation de dialogues

Sport

famille

Bowling in Rockenhausen (Donnersberghalle)

Freitag, 01.12.17

8:15 Uhr

10-12.30 Uhr

ca.

13.45 – 16.45 Uhr:     

17 Uhr            

Abfahrt nach Pirmasens

Dynamikum / musée scientifique à Pirmasens (Picknick)

Monte Mare Schwimmbad / piscine

Ankunft /arrivée au WEG

famille

Samstag und Sonntag 02. – 03.12.17

famille

Montag, 04.12.17

8 Uhr

1.und 2. Stunde         

3. und 4 Stunde         

5. und 6. Stunde

Schule

in verschiedenen Klassen / dans des classes différentes

pour les Franςais: reportage de photos pour le carnet de voyage

Empfang im Rathaus / accueil dans la mairie avec la commune et le

comité de jumelage (Freundeskreis)

Dienstag, 05.12.17

8:00 – 8:30 Uhr          

 

Abfahrt / départ

Exkursion nach Metz mit den Französischschülern der Klassen 7a, 7b und 7c

Am Donnerstag, den 7. Juli verließen wir bei idealen Sommertemperaturen Winnweiler. Unser Ziel: Metz, die Stadt der Mirabelle in Lothringen/Frankreich. Dort angekommen, erkundeten wir gemeinsam die Kathedrale und die Markthallen der Stadt. Erstere besticht  durch ihren gelben Sandstein, der typisch für die ganze Stadt ist. Im Innern beeindrucken die Fenster von Marc Chagall aber auch Kirchenfenster aus der frühen Neuzeit, die in ihrer Farbgebung einmalig sind, wenn die Sonne durch sie hindurch scheint.

Eine Stunde war anschließend Zeit, um in kleinen Gruppen das Stadtzentrum auf eigene Faust zu erkunden, wobei sich so manches „Shopping-Herz“ an den endlosen Geschäften erfreuen konnte.

Von 13 bis 14 Uhr erhielten wir eine Stadtführung. Die beiden Französinnen sprachen hervorragend Deutsch und stellten sich sehr gut auf die Schüler ein. So erfuhren wir z.B. dass Metz einen mittelalterlichen Stadtteil mit einem noch erhaltenen Kloster samt Klostergarten zu bieten hat. In dessen Schatten ließ es sich gut aushalten, denn inzwischen waren die Temperaturen auf 28 Grad geklettert.

Im Anschluss daran gab es nochmal eine Stunde Freizeit, in der jetzt ehrgeizige „Shopping-Pläne“ umgesetzt werden konnten. Natürlich verschlug es den ein oder anderen in die „boulangerie“ oder „pâtisserie“, aus der man voll beladen mit Herrlichkeiten aller Art wie z.B. „macarons“ usw. wieder herauskam. So manches Baguette hat es nicht bis Deutschland geschafft...

Alles in allem ein gelungener Tag, an den wir uns alle gerne zurück erinnern!

Barbara Sós

Zum Seitenanfang