HIER finden Sie eine Liste von Betrieben, die in der Vergangenheit Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt haben (Hinweis: Da es bei einigen Betrieben schon einige Jahre her ist, dass sie Praktikanten des WEG aufgenommen haben, erfolgt die Angabe der Adressen ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich auch im Internet.)

Wir danken dem Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern für die Erlaubnis, ihre hervorragende Zusammenstellung von Fragen zur Wahl der zweiten Fremdsprache in überarbeiteter Form nutzen zu dürfen!

Häufig gestellte Fragen zur Wahl der zweiten Fremdsprache

Für welche Studiengänge braucht man Latein/Für welche nicht?

Die Frage der notwendigen Lateinkenntnisse wird von den Universitäten selbst geregelt. Meist erfordert z. B. das Studium von Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch etc.), Geschichte, Philosophie, Theologie ein Latinum. Für Naturwissenschaften sind in der Regel keine Lateinkenntnisse erforderlich. Für das Medizinstudium z. B. wird kein Latinum verlangt, lediglich ein an der Uni zu belegender Terminologiekurs. Im Jurastudium werden in der Regel nur für die Promotion in bestimmten Teilbereichen Lateinkenntnisse verlangt. Genaue Informationen finden sich bei den Seiten des Deutsche Altphilologenverbandes.

Welche Sprache wird empfohlen, wenn unklar ist, ob das Kind die gymnasiale Laufbahn schaffen wird?

Ganz deutlich muss gesagt werden, dass für Kinder, deren Erfolg am Gymnasium fraglich ist (z. B. keine Gymnasialempfehlung der Grundschule), Latein nicht gewählt werden sollte, da es an anderen Schulen als dem Gymnasium nicht als Wahlpflichtfach in der Mittelstufe angeboten wird. Bei Französisch ist das der Fall, ein Wechsel zu anderen Schularten im Falle des Scheiterns am Gymnasium ist leichter möglich.

Welche Sprache kann am WEG als freiwillige dritte Fremdsprache gewählt werden?

Generell werden die Sprachen Latein, Italienisch und Französisch angeboten. Da Französisch als dritte Fremdsprache nur für „Lateiner“ interessant ist und das nur etwa ein Viertel bis ein Drittel der Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs ist, kommt in der Regel kein Französisch-Kurs ab Klasse 9 zustande. Für die Eltern, für die während der Schulzeit ihrer Kinder die Sprachkombination E – F – L in Frage kommt, ergibt sich logischerweise nur die Kombination: Französisch ab Klasse sechs und Latein ab Klasse neun.

Welche Sprache sollte gewählt werden, wenn eher unwahrscheinlich ist, dass das Kind nach dem Abitur studieren wird?

Wer nach dem Abitur in die Berufsausbildung will, der benötigt im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung zwei moderne Fremdsprachen! In diesem Fall sollte das Kind also Französisch als zweite Fremdsprache wählen. Dennoch sollte der allgemein bildende Charakter von Latein berücksichtigt werden! (Man denke an Vorstellungsgespräche u. ä.)

Welche Sprache sollte gewählt werden, wenn das Kind später in einer Führungsposition in der Wirtschaft Fuß fassen will?

Wer mit einem Hochschulstudium in der Wirtschaft Fuß fassen will, der benötigt zwei moderne Fremdsprachen. (Beispiele: WHU in Vallendar und EBS in Oestrich-Winkel, die privaten Wirtschaftshochschulen mit höchstem Ansehen, verlangen Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen.) Gerade hier sollte aber auch im Sinne einer umfassenden Allgemeinbildung die Bedeutung des Lateinischen nicht außer Acht gelassen werden.

Fazit:

Es sollte immer eine Wahl für das betreffende Fach sein, nie eine Wahl, die zum größten Teil auf der Ablehnung des anderen Faches beruht!

Sprachenwahl

Diese Übersicht gibt Informationen zur Wahl der zweiten Fremdsprache, die in Klasse 7 bzw. ab Schuljahr 2009/2010 in Klasse 6 unterrichtet wird.

 

Französisch

Latein

Allgemein

Moderne Fremdsprache Klassische Sprache

Grammatik

* Generell: schwieriger als die englische Grammatik, leichter als die lateinische

Beispiele:

* es gibt zwei Artikel
* es gibt keine Kasusendungen
* Wortstellung ähnelt der deutschen
* Konjugationen

* Generell: komplexer als die französische

Beispiele:

* es gibt keine Artikel, die Artikel werden durch Endungen ersetzt
* es gibt fünf Fälle
* anders als im Deutschen steht das Prädikat meistens am Schluss
* die Endungen der Substantive und Verben sind der „Schlüssel“ zur Übersetzung

Rechtschreibung

* schwieriger als im Englischen oder im Deutschen
* viele Wörter werden mit Accents geschrieben
* es gibt viele Homonyme
* es gibt viele nicht-hörbare Endungen
* keine besondere Schwierigkeit

Aussprache

* leichter als im Englischen
* neue Laute: Nasale
* es gibt klare Ausspracheregeln
* ähnlich dem Deutschen (es existieren einige Ausnahmen)

Unterricht

* ähnlich dem Englischunterricht

* Schwerpunkte: schreiben, lesen, hören, sprechen

* Themen sind auf den Alltag und das Zeitgeschehen ausgerichtet / sind jugendnah (Sport, Musik, Politik...)

 



* Unterricht weitgehend auf französisch
* Einsatz vielfältiger Methoden
* Ergänzung des Unterrichts durch außerunterrichtliche Veranstaltungen (Schüleraustausch, Kino, Wettbewerbe, ...)
* ermöglicht das Sprachzertifikat DELF

* Schwerpunkt: Übersetzung L => D, in Grammatikübungsphasen auch D => L; in Klasse 6-9 einfache Interpretationsarbeit, ab 10 komplexere Textbetrachtung in Verbindung mit Hintergrundwissen
* Themen: Alltagsthemen der Antike werden mit heutigem Schüleralltag verglichen; antike Mythologie; Römische und griechische Geschichte

 

* Unterricht auf deutsch
* Einsatz vielfältiger Methoden
* Ergänzung des Unterrichts durch außerunterrichtliche Veranstaltungen (Fahrt nach Trier für alle 7. Klassen, Museumbesuche…)

Qualifikationen, die ein Schüler mitbringen sollte

* kommuniziert gerne
* interessiert sich für andere Kulturen / Länder
* schreibt gerne Texte, v.a. auch persönliche Stellungnahmen

* Freude an „detektivischem“ Vorgehen
* Spaß an Textarbeit
* geschichtlich interessiert (Römer/Griechen)

„Was bringt mir die Sprache?“

* Französisch macht fit für Europa
(Französisch ist eine der offiziellen Arbeitssprachen).
* Die Sprache erschließt Frankreich und andere Länder als Ferienziel.
* Frankreich ist wichtigster Handelspartner Deutschlands.
* Französisch ist eine der (wenigen) Weltsprachen.
* Viele Arbeitgeber wünschen zwei moderne Fremdsprachen.
* Französisch erschließt deutsch-französische Vergangenheit und die heutige deutsch-französische Freundschaft.
* Die behandelten Themen geben Einblick in die heutige Gesellschaft (Politik, Sport,
Kunst, ...)
* Zubringerfach für Geschichte

* Einblick in eine andere Lebenswelt, die die unsrige stark geprägt hat

* Erlernen des korrekten Umgangs mit der eigenen Muttersprache durch intensive Beschäftigung mit sprachlichen Strukturen

* Einblick in das Denken antiker Menschen

* Erkennen, wie viele Parallelen zwischen römischem und modernem Leben bestehen

* Erkennen, wie sehr die lateinische Sprache unsere Sprache geprägt hat

* Entspannter Umgang mit Fremdwörtern, da man sie aus dem Lateinischen herleiten kann

 

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