1000 (nachhaltige) Euro für die Stufenkasse


„Grünes Licht für Zukunftsbäume”- So lautete das nachhaltige Motto des Schülerwettbewerbs vom Galabau-Verband an dem wir, die MSS13 im Frühjahr 2023 teilgenommen haben. Aufgabe war es 15 Zukunftsbäume vorzustellen, d.h. 15 Bäume, die auch zukünftig unter den voranschreitenden Folgen des Klimawandels in unseren Städten überleben können und zudem noch positive Effekte bringen. Dazu haben wir Bilder von den Bäumen gesammelt, Informationen recherchiert und die Bäume auf unserem Instagramaccount „schoenerewelt.weg“ vorgestellt. 

Im August fand dann die Abstimmung statt. Mehr als hundert Schulen hatten deutschlandweit mitgemacht. Trotz der großen Konkurrenz konnten wir im Endeffekt Platz 3 belegen und damit 1000 Euro für die Ausrichtung unserer bald anstehenden Abiturfeierlichkeiten gewinnen. 

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Im November fand nun die imposante Siegerehrung auf der Mitgliederversammlung des „Galabau-Verbandes Rheinland-Pfalz und Saarland“ in Mainz statt (s. Bild). Begleitet haben uns dabei Herr Schäfer (Schulleiter) und Frau Krolla (Stammkursleitung). Die Freude über die 1000 Euro war natürlich sehr groß. Aber das Projekt an sich hatte noch einen weiteren großen Vorteil. Nämlich den Lerneffekt durch die vielen neuen Informationen, die wir in dieser Zeit gelernt haben. Wir haben gemerkt, wie wichtig die Anpflanzung der richtigen Bäume in unseren Städten werden, wenn wir gegen den Klimawandel wirklich etwas bewirken wollen. Zuvor sind wir davon ausgegangen, dass es relativ egal ist, welchen Baum man pflanzt. Mittlerweile wissen wir es aber besser. Viele Bäume können sich an die extremen Bedingungen in der zukünftigen Stadt nicht anpassen. Andere dagegen kommen damit sehr gut klar und können weitere Vorteile bieten, wie Erosionsschutz oder essbare Früchte. Zu jedem Baum haben wir außerdem einen kleinen Funfact geschrieben, um so das geballte Wissen etwas spaßiger zu gestalten. Wer also neugierig geworden ist, darf gerne auf unserem Instagramaccount durch die verschiedenen Posts stöbern und eine Menge lernen. 

Abschließend bedanken wir uns beim Galabau-Verband für diese lehrreiche Möglichkeit und bei den Schülern, die das Projekt gestaltet und unterstützt haben. 

Text: Hannah Fuchs/ Foto: Galabau

 

Das WEG ist Erasmus+-Schule

Erasmus Plus Logo

Das Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler ist seit Oktober 2023 Erasmus+ Schule. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung „Tools für erfolgreiche europäische Projekte. Europäische Projekte verstehen, planen, umsetzen und gestalten“ wurde das WEG gemeinsam mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Kaiserslautern und der Marie-Curie-Realschule plus Bad Marienberg in das Erasmus+ Konsortium der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier aufgenommen. Damit besteht gemäß dem Programm-Motto „Enriching lives, opening minds“ ab sofort für WEG-Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, über das Erasmus+ Programm in Europa mobil zu sein, sei es durch Gruppenmobilität (Projekt mit mindestens einer anderen europäischen Schule) oder Einzelmobilität (im Rahmen eines Betriebspraktikums im europäischen Ausland oder einem Kurzzeit-/Langzeitaustausch einzelner Schülerinnen und Schüler). Auch für Lehrkräfte gibt es zahlreiche Angebote im Rahmen des Erasmus+ Programms.

 

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Frau Dr. Doris Lax, ADD-Referentin in der Stabsstelle „Europa und Internationales“ Frau StD‘ Catharina Kuhn, Erasmus+ Koordinatorin am WEG, und Herr StD Peter Sommerlad, Ständiger Vertreter des Schulleiters, bei der Übergabe der

Erasmus+ Plakette für das WEG am 27.10.2023 in Thessaloniki

 

Das Rheinpfalz-Projekt

Die 8. bis 11. Jahrgangsstufen des Wilhelm-Erb-Gymnasiums in Winnweiler wurden auch in diesem Schuljahr direkt nach den Sommerferien von Frau Krolla im Rheinpfalz-Projekt betreut. Hierbei lesen die Schüler:innen verschiedene Zeitungsartikel und klären dann im Unterricht, was diese mit Politik zu tun haben. Überraschend für uns war, dass man bei jedem Artikel einen Bezug zum Sozialkundeunterricht herstellen konnte. Sogar beim Thema Fußball!

Speziell hat unsere Klasse 9a diverse Artikel aus der Zeitung vom 11.09.2023 durchgelesen. Darin ging es u.a. um Zinsen, Fußball, Airbnb und das Erdbeben in Marokko vor kurzer Zeit. Erarbeitet wurde dabei z. B., dass Hansi Flick nach dem 1:4 gegen Japan entlassen wurde und dass Fußball bedeutend für die Wirtschaft ist, weil in der Branche viel Umsatz gemacht wird. Das geschieht z.B. dadurch, dass die Fans Karten kaufen und Trikots. Oder beispielsweise auch durch ein eigenes Marketing bzw. Merchandise des Fußballclubs. Fußball treibt zudem auch den Städtetourismus voran, da zu jedem Spiel viele Fans der jeweiligen Mannschaften kommen. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung spielt heutzutage Fußball. Es macht Spaß, es ist eine tolle Freizeitbeschäftigung, es fördert den Zusammenhalt, es stärkt das regionale Bewusstsein und es schafft Frieden - also stabilisiert es eine Gesellschaft. 

Das wohl größte Thema dieser Unterrichtsstunde waren aber Zinsen, Finanzen, Geld usw. Wir haben u.a. darüber gesprochen, dass die Leizinsen nach einigen Jahren in relativ kurzer Zeit von 0% auf aktuell 4% durch die EZB erhöht wurden und was dies für Auswirkungen auf die Inflation oder auch Baubranche bewirkt.

Zudem las die Klasse noch, dass immer mehr Personen ihre Immobilien für eine kurze Zeit über ein Airbnb-Verfahren in Großstädten vermietet. Wir lernten, dass dieser Trend zunehmend zu einem großen Konkurrenzkampf unter all den Privatleuten führt, wenn es um die Suche nach einer klassischen Mietwohnung geht.

Text: Mia Demmerle, 9a

 

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Smart City — Expertenvortrag des Fraunhofer-Instituts

Im Zuge unseres Themas „Stadtgeographie“ durften wir, der Erdkunde LK der MSS13 von Frau Krolla, in einem Vortrag des Fraunhoferinstituts IESE aus Kaiserslautern am Freitag (29.09.23) mehr zum Thema „smart city“ erfahren. Die Referentin Frau Müller, welche zunächst Stadtplanung studiert hat und nun beim Fraunhoferinstitut arbeitet, knüpfte damit thematisch an unsere vorherigen Schulstunden über die „Stadt der Zukunft“ an. Sie gab uns einen ausführlichen Einblick darin, wie das Institut eine smart city definiert, welche Ziele dabei verfolgt werden, welche Projekt zur Umsetzung verhelfen sollen und welche Herausforderung es zu bewältigen gilt. Zunächst erklärte sie uns, dass der Wandel in Folge der voranschreitenden Digitalisierung nicht nur die Städte, sondern auch die ländlichen Regionen betreffen wird, weshalb man, wenn von „smart city´s“ gesprochen wird, auch immer den Begriff „smart region“ im Kopf haben sollte. Die Strategie „smart city“ verfolgt laut dem Konzept des Fraunhoferinstituts die ganzheitliche Entwicklung von Städten, um verschiedene Handlungsfelder wie z.B. Mobilität, Gesundheit, Nahversorgung und Verwaltung nachhaltiger zu gestalten. Im Mittelpunkt steht hierbei immer der Mehrwert für den Menschen.  Ein Leuchtturmprojekt, welches diese Strategie in die Praxis umsetzen soll, ist das Projekt „digitale Dörfer“, das bereits seit 2015 eingesetzt wird. Hierbei sollen Herausforderungen durch verschiedene Apps gelöst werden, so können Dorfbewohner*innen leichter kommunizieren, Dorftreffen planen oder Lieferungen von Versorgungszentren miteinander verknüpfen. Eine Idee, um Städte nachhaltiger zu gestalten ist die „15-Minuten Stadt“. Hierbei sollen alle Glieder der Daseinsvorsorge in einem Umkreis von 15 Minuten per Fuß oder mit dem Fahrrad abgedeckt sein. Als Ziele werden eine Dezentralität, Steigerung der Lebensqualität und eine Multifunktionalität angestrebt. Solche Ideen oder Leitbilder stehen aber ständig im Wandel durch diverse Einflüsse wie Pandemien, den Klimawandel, etc. Eine weitere Idee des Instituts, um die zukünftigen Städte und Dörfer zu digitalisieren, ist der sog. „digitale Zwilling“, welcher ein dynamisches und digitales Abbild einer Stadt oder eines Dorfes darstellt. Mit Hilfe von z.B. Echt-Zeit-Monitoring und verschiedenen Messstationen sollen spontane Veränderung direkt wahrgenommen werden, sodass man direkt reagieren kann. Als Beispiel gab Frau Müller die Bewässerung von Grünflächen in den Städten. Messgeräte könnten den Wassergehalt auswerten und genau angeben wie viel Wasser noch benötigt wird. Damit wird auf der einen Seite überschüssiges Wasser gespart, auf der anderen Seite werden Grünfläche bestmöglich erhalten. Auch auf Verkehrsveränderungen wie z.B. Stau und Unfälle könnte durch Umleitungen und Straßensperrungen spontan reagiert werden. Mögliche Szenarien können bereits vorher digital simuliert und überdacht werden. Klingt zunächst mal nach einer sehr guten Idee, doch kommen mit der Umsetzung einige Herausforderung zum Vorschein. Probleme wie die Datenverfügbarkeit, die Integration in bestehende Strukturen und das Einverständnis der Bürger*innen über „so viel Kontrolle“ gilt es für die Angestellten des Instituts zu lösen. Wir bleiben gespannt wie sich unsere Städte und Dörfer in Zukunft verändern werden und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Müller und dem Fraunhoferinstitut für die spannenden Einblicke in deren Forschungsarbeiten.

Text: Hannah Fuchs, MSS 13

 

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„Ich heiße nicht Oskar, ich heiße Lili!“


„Tolle Geschichte, Thema gut behandelt und abwechslungsreich erzählt.“ So haben viele von uns den Film Oskars Kleid in Erinnerung. Doch von Anfang an: Wir, die Queer-AG des Wilhelm-Erb-Gymnasiums, haben in der vergangen Woche diesen Film besucht und können sagen: Es lohnt sich. Oskars Kleid, besser gesagt Lilis Kleid, handelt von einem Kind, das sich als Mädchen identifiziert und gerade auf der Suche nach seiner wahren Identität ist. Dabei hat es Lili nicht gerade einfach, denn ihre Eltern sind getrennt, ihre Mutter ist von einem neuen Partner schwanger und der Vater ist alkoholabhängig und sieht seine Tochter nur alle zwei Wochen. Besser gesagt sieht er seine Tochter nie, denn in seinen Augen hätte man ihr das alles nur eingeredet und für ihn gibt es nur seinen Sohn Oskar. Ihrem Papa fällt es nicht leicht, doch aus seinen Fehlern lernt er und beginnt die Welt und sein Kind mit anderen Augen zu sehen. Nach und nach akzeptiert er Lilis Entscheidung und unterstützt sie am Ende sogar. 

Wir finden, dass der Film viele verschiedene Perspektiven beleuchtet hat und sehr realistisch darstellt, wie es im echten Leben auch hätte „passieren“ können. Wir denken, dass der Film vielen Eltern und Großeltern die Augen öffnen könnte, aber vor allem Kinder darin bestärkt, an sich selbst zu glauben und sie selbst zu sein.

Jonas P.

 

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