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Exkursion in die Mehlinger Heide

Mehlinger Heide unter der Lupe von WEG Schülern

Kühles, regnerisches Wetter hielt die 16 Schüler des Biologie Leistungskurses nicht davon ab, bei einer Exkursion zur Mehlinger Heide die Ausgleichsmaßnahmen im Zuge des Baus der A63 eingehend unter die Lupe zu nehmen. „Raumordnung“ als Thema des Geografieunterrichts und „Ökologie“ innerhalb der Biologie konnten in dieser Exkursion optimal zu einem fächerübergreifenden Projekt vernetzt werden. Zunächst aber konnten sich die Schüler in den warmen Amtsstuben des Landesbetriebes Straßen und Verkehr in Kaiserslautern aus erster Hand über den gesamten Ablauf von Planung und Bau dieses Autobahnabschnittes zwischen Mainz und Kaiserslautern informieren. So konnte der Leiter des LSV, Richard Lutz, an großformatigen Originalplänen veranschaulichen, welche Schritte zur Realisierung eines solchen Straßenbauprojektes notwendig sind. Umweltverträglichkeitsstudien, wirtschaftliche oder politische Interessen galt es zu berücksichtigen, um verschiedene Trassenführungen vergleichen und bewerten zu können. Begriffe wie „Planfeststellungsverfahren“ oder „Raumordnungsverfahren“ füllten sich für die WEG Schüler mit Leben, sodass spätestens jetzt klar wurde, weshalb die Realisierung eines solchen Projektes etliche Jahre in Anspruch nimmt.

Im Gelände der Mehlinger Heide konnte Herr Ediger, zuständiger Landespfleger des LSV, vor Ort über die landespflegerischen Maßnahmen im Verlauf des Baus der A63 informieren. Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände hat sich hier durch die Befahrung des Bodens von Panzern und der bereits vorhandenen nährstoffarmen und sauren Böden die größte, zusammenhängende Heidefläche der gesamten Pfalz entwickelt. Diese Heidefläche beinhaltet mit Borstgrasrasen, Magerwiesen, Sandmagerrasen, Ginsterheide und verschiedenen Vorwaldstadien eine Großzahl von Biotopkomplexen. Die „Mehlinger Heide“ spielt eine wichtige Rolle für die Vernetzung von Biotopen in der Kulturlandschaft, ist also von besonderer Bedeutung für den Arten- und Biotopenschutz in Rheinland-Pfalz. Das Ziel der Landespflege ist die Entwicklung und Erhaltung der Heidefläche unter Berücksichtigung der Vorgaben des Pflege- und Entwicklungsplans. Die „Mehlinger Heide“ ist unersetzlich für den Arten- und Biotopenschutz, denn sie dient als „Rettungsinsel“ für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Besucher wie die Schüler des WEG werden auf einem Rundkurs durch das Heidegelände geführt. Mittlerweile lädt ein naturnaher Spielplatz am Eingang des Geländes besonders Familien zu einem Besuch ein. Klar, dass auch 18-Jährige da kurz einmal den „Flüsterstein“ auf dem Spielplatzgelände testen mussten.

Nicole Graf , Biologie LK12, Wilhelm-Erb-Gymnasium

 

Praktika an Universitäten

Praktika an Universitäten

Im biochemischen Labor der Universität Mainz, Sommer 2003
Immunfluoreszenzfärbung, rekombinante Organismen, genetischer Fingerabdruck, Polymerase-Kettenreaktion... wichtige Begriffe und Konzepte der Zellbiologie und Molekulargenetik erschließen sich einem Verständnis vor allem, wenn man die grundlegenden Versuche, die z. T. sogar mit dem Nobelpreis gekrönt wurden, selbst einmal ausprobiert.
Da die knapp bemessene Unterrichtszeit in der Oberstufe und vor allem die fehlende Ausstattung mit den notwendigen, teuren Geräten dies in der Schule nur ansatzweise zulassen bietet sich die Zusammenarbeit mit Universitäten, vor allem auch im Hinblick auf eine Studienvorbereitung, an.
Der LK Biologie Klasse 12 im biochemischen Labor der Universität Mainz, Sommer 2003
Während der Projektwoche des Schuljahres 2002/2003 machte sich der LK Biologie 12 eine Woche lang auf den Weg nach Mainz, um im Schülerlabor des biochemischen Instituts einige wichtige Versuche nachzuvollziehen.
Dabei handelte es sich um die Isolierung von DNA aus E.coli Bakterien, die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) sowie die Immunfluoreszenzfärbung von Zellen.

Das fluoreszierende Cytoskelett einer Zelle
In den Sommerferien 2006 machten fünf Schülerinnen des aktuellen LK 13 ein freiwilliges Ferienpraktikum in diesem Labor.
Weitere zusätzliche Laborpraktika einzelner Schülerinnen und Schüler fanden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Biologie der Universität Kaiserslautern statt (Institut für Entwicklungsbiologie der Tiere sowie Elektrophysiologisches Labor des Insituts für Tierphysiologie).
Dr. Peter Ramroth
 

Studienfahrt des LK Biologie

Studienfahrt des LK Biologie 13 nach München; 1.-5.2.2010

Die Studienfahrt des LK Biologie Klasse 13 führte uns zu zwei herausragenden Forschungseinrichtungen, nämlich den Max-Planck-Instituten für Psychiatrie und Neurobiologie.
Nach der abenteuerlichen Anreise mit der Bahn (die Rückfahrt war noch abenteuerlicher!) ging es am zweiten Tag erst einmal zu einer ausgedehnten Stadtführung.

Im Folgenden stehen bei jedem Bild ein paar erläuternde Bemerkungen.