Promo Gallery Winter
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Einen ersten Platz im Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ belegten Lara Rössner (links) und Annika Lutz (rechts) vom Wilhelm-Erb-Gymnasium in Winnweiler. Mit ihrer Arbeit „Wie verändern Regenwürmer den Boden?“ erhielten sie den ersten Preis des Fachgebietes Geo- und Raumwissenschaften und ebenso einen ersten Platz im Bereich „Interdisziplinäre Arbeit“. Zusammen mit 106 weiteren Teilnehmern im Alter bis 14 Jahren, den Gewinnern der Regionalwettbewerbe, wurden sie bei Boehringer Ingelheim ausgezeichnet. Zu den Gästen der Feierstunde gehörte auch Ministerin Doris Ahnen vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

Daniel Kern (Mitte), Daniel Espen (links) und Frank Schnicke (rechts) waren beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“, dem Wettbewerb für Schüler ab 15 Jahren ebenfalls erfolgreich. Mit ihrem Thema „Entwicklung eines interaktiven Steuerungskonzeptes für Robotikanwendungen“ belegten sie einen hervorragenden 3. Platz im Fachbereich Mathematik/ Informatik und erhielten einen Sonderpreis für den schönsten Stand. Der Landeswettbewerb wurde bei der BASF in Ludwigshafen ausgetragen. Auch hier informierte sich Doris Ahnen persönlich bei einem Rundgang über die spannenden Projekte der Jugendlichen und lobte den Forscher- und Entdeckergeist, der darin zum Ausdruck komme und so das diesjährige Wettbewerbsmotto „Entdecke neue Welten“ hervorragend widerspiegele. In Rheinland-Pfalz meldeten sich in diesem Jahr 1.071 Jungen und Mädchen zu Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb an.

Doris Bertleff-Lutz

Nach unserer Teilnahme beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ konnten wir, Simon Scholl und Fabian Lutz, erneut internationale Erfahrungen sammeln. Im Spätsommer waren wir eine Woche lang beim Stockholm Junior Water Prize angetreten und wurden von dort aus zum European Youth Water Summit 2010 nach Brüssel eingeladen. Hier war das Ziel, europäische Jugendliche in politischen Prozessen des Wassermanagements einzubeziehen, den Dialog zu fördern zwischen Jugendlichen und den Entscheidungsträgern, wie den Mitgliedern des Europaparlaments und der Europäischen Kommission. Zusammen mit Jugendlichen aus 15 weiteren Mitgliedstaaten der EU hatten wir die Möglichkeit, in Arbeitssitzungen mit Mitgliedern des Europaparlaments die Herausforderungen und Notwendigkeiten im Bereich Wassermanagement zu diskutieren. Die Ergebnisse wurden in einer Erklärung festgehalten, die anschließend am World Water Day, Montag, den 23.03.2010, im Parlament vorgestellt wurde.

Am Dienstag, den 16.3.2010 kamen wir nach einer etwa fünf-stündigen Zugfahrt in Brüssel Midi mit dem Thalys an. Als nächstes fuhren wir mit der U-Bahn zum „Hotel le Dôme“. Dort sahen wir auch gleich schon ein paar andere Teilnehmer vom Stockholm Junior Water Prize und freuten uns darüber, sie ein zweites Mal zu sehen. Leider waren wir die einzigen Teilnehmer aus Deutschland, wodurch man aber seine Englisch Kenntnisse sehr gut ausweiten konnte und ein sehr internationales Gefühl herrschte. Anschließend gingen alle Teilnehmer des European Youth Water Summits zum Empfang im Rathaus Brüssel am sehenswerten „Grand Place“. Dort hörten wir verschiedene Begrüßungsreden und zwei Projektvorstellungen von Jugendlichen. Ceren Burcak Dag, die Gewinnerin des Stockholm Junior Water Prize aus der Türkei, präsentierte uns ihr Projekt, sowie Thijs Kuiper, „President of 9th Youth Parliament on Water“. Nach einer Pause, in der man Fingerfood zu sich nehmen konnte, sahen wir im beeindruckenden Saale des Rathauses eine interessante Diashow mit Fotos von Dieter Telemans. So wurde man auf die Bedeutung des Wassers und der damit verbundenen Probleme in der Zukunft aufmerksam. Als Tagesabschluss durfte sich jeder in einem Spiegel mit der Aufschrift: „Water – Who cares?“ fotografieren lassen.

Am Mittwochmorgen trafen wir alle uns im Hotel le Dôme. Dort bekamen wir eine Einführung in die Welt von internationaler Politik und Lobbyismus. Anschließend durften wir uns zwischen drei Gruppen entscheiden und dort verschiedene Punkte zum Thema Wasser bearbeiten. Unter anderem beinhaltete dies die Diskussion zur Frage nach der Notwendigkeit von modernen im Gegensatz zu traditionellen Techniken im Bereich der Wasserwirtschaft. Jetzt ging es auch schon mit der U-Bahn ins Europaparlament, in dem wir nach einer Einlasskontrolle in der Mensa zu Mittag essen durften. Des Weiteren lernten wir in einem Konferenzraum des Europaparlaments zwei MEPs kennen. Diese berichteten uns ausführlich über deren Arbeit und deren Funktion innerhalb der EU. Danach bekamen wir eine tolle Führung durch das große Parlamentsgebäude und konnten sogar einen Blick in den großen Sitzungssaal werfen. Nach einem freien Nachmittag, den manche zu einer Stadtführung durch Brüssel nutzten, stand ein gemeinsames Abendessen bei „Chez Léon“ an. Hier hatten wir die Wahl zwischen vier leckeren, typisch belgischen Gerichten.

Am nächsten Morgen ging es wieder ins Europaparlament, in dem wir eine Eröffnungsrede hörten von der Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ms. Isabelle Durant, und einem weiterem MEP, Dr. Seeber. Begleitet wurde dieser Morgen von einer Musikgruppe. Anschließend gab es eine offene Diskussion, bei der man sehr gut verschiedene Sichtweisen zum Thema Wasser erfahren konnte. Bei der anschließenden Gruppenarbeit waren wir zwei die Fotographen und halfen den anderen Gruppen unter anderem Fotos für sie zu schießen und diese daraufhin auszudrucken. So entstanden in Gemeinsamkeit viele künstlerische Werke, welche den MEPs und der gesamten Gruppe vorgestellt wurden. Nach einer Diashow vom bekannten Fotograph Dieter Telemans besprachen wir zusammen die von ein paar Jugendlichen ausgearbeitete Erklärung. Diese bestand hauptsächlich aus Vorschlägen für die Zukunft zum nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, welche wir zuvor per E-Mail eingereicht hatten. Dieser Forderungen wurden am folgendem Montag, dem World Water Day 2010 im Europaparlament vorgestellt.


Alles in allem war es eine tolle gemeinschaftliche, aber auch lehrreiche Veranstaltung, welche jedes Jahr wiederholt werden sollte.
- Fabian Lutz -

Empfang im Rathaus Stockholm

Messestand bei der World Water Week
Rathaus Stockholm
Stockholm Junior Water Prize
Teilnehmer des Junior Water Prizes
Überreichen der Urkunde

Simon Scholl (links) und Fabian Lutz mit ihren preisgekrönten Betonwaben
Mit dem Thema „Plan B – Modulsystem aus schwimmenden Betonwaben“ hatten Simon und Fabian ein modulares System aus schwimmenden Betonwaben als Trägersystem für Gebäude in hochwassergefährdeten Gebieten entwickelt. Mit dem dritten Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften ist nun die Einladung zu einem Empfang bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Bundeskanzleramt in Berlin verbunden. Außerdem dürfen sie an einem Auswahlseminar der deutschen Studienstiftung teilnehmen.
Als besondere Auszeichnung zählt die weitere Teilnahme ihrer Arbeit am „International Stockholm Junior Water Prize 2009“. Der „Junior Water Prize“ in Stockholm findet im August statt und ist ein internationaler Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Wasserforschung, bei dem sich Vertreter aus über 30 Ländern über neue Ergebnisse der Wasserforschung austauschen können. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für Fabian und Simon mit einem einwöchigen Aufenthalt in Stockholm verbunden. „Kleine Voraussetzung“: sie müssen rechtzeitig ihre gesamte Arbeit ins Englische übersetzen und auch beim Wettbewerb ist natürlich Englisch für den Vortrag vor der Jury angesagt.
Die Sieger des 44. Bundeswettbewerbs wurden in Osnabrück von Bundesministerin Schavan persönlich geehrt. Für das große Finale hatten sich 200 Jungforscher mit 107 Arbeiten qualifiziert. Insgesamt waren zuvor in den Regionalwettbewerben 10 061 Jugendliche angetreten.
.Bleibt zum Schluss die Anfrage der Juroren: Wie viele Dollar hätte man bei „The Palm“ in Dubai wohl sparen können, wenn dort auf schwimmende Betonpontons aus Winnweiler gebaut worden wäre?
Doris Bertleff-Lutz
| Fachgebiet | Teilnehmer | Thema | Wettbewerb | Platzierung/Preis |
| Biologie |
Eva Beck
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Wird Milch bei Gewitter schneller
sauer? |
Regionalwettbewerb Wörth |
1. Platz Biologie
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| Landeswettberwerb Ingelheim | Sonderpreis Umwelt |
| Fachgebiet | Teilnehmer | Thema | Wettbewerb | Platzierung/Preis |
| Biologie |
Dominik Weiß
Alexander Koch
Michael Thomas
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Airbagsensor - ein Hilfsmittel zur Bewegungsanalyse
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Regionalwettbewerb
Wörth
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2. Platz Physik
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