Progressive Web App für einen Online-Vertretungsplan

Nils Scheuermann (MSS 13)

Jugend forscht 2019 – Mathematik/ Informatik

Kurzfassung:

Nicht nur für Schüler der Oberstufe ist es ärgerlich, wenn sie morgens zur Schule fahren, um festzustellen, dass wegen einer kurzfristigen Erkrankung Unterricht ausfällt oder anderweitig vertreten wird. Dies war in unserer Schule bisher nur auf einem Bildschirm im Schulgebäude zu sehen. Ich habe daher für Lehrer und Schüler eine Web App entwickelt, mit der auf Smartphone oder PC der jeweilige individuelle Vertretungsplan für die nächsten Tage abgerufen werden kann. Der Benutzer hat nach einem Login Zugriff auf die App und sieht die für ihn relevanten Daten.

Kreis oder Viereck, das ist hier die Frage. – Visuelle Formendifferenzierung bei Ratten

 

Lea Vettermann (MSS 13)

Jugend forscht 2019 - Biologie

Kurzfassung:

Ziel des Projekts ist es die Leitfrage "Können Ratten schwarze Symbole auf weißem Grund erkennen und unterscheiden?" zu beantworten. Der Versuchskäfig wird auf Basis des Modells der Skinner-Box konstruiert. Nach der Gewöhnung an den Versuchskäfig, werde ich die Ratten durch positive Konditionierung auf ein einziges Symbol konditionieren. Anschließend werde ich weitere Symbole hinzufügen, welche die Ratten dann voneinander unterscheiden müssen. Die Konditionierung wird erreicht, indem die Symbole jeweils einen von vier Gängen verschließen. Wählt die Ratten das richtige Symbol, wird dieses hochgezogen und sie gelangt an das dahinter liegende Futter. Wichtig zu erwähnen ist, dass die insgesamt fünf Ratten jegliches Futter, welches sie benötigen, in ihrem Wohnkäfig zur Verfügung haben. Zur Konditionierung dienen ausschließlich zusätzliche Leckereien. Zudem werden die Ratten nicht bestraft.

 

Das Wilhelm-Erb-Gymnasium (WEG) Winnweiler hat im Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ / „Schüler experimentieren“ einen ersten Platz und zwei zweite Plätze belegt. Damit haben die Nachwuchsforscher, die von WEG-Biologielehrerin Doris Bertluff-Lutz betreut werden, die WEG-Erfolge aus den vergangenen Jahren fortgesetzt.

Raphael Gaedtke sicherte sich im Fachgebiet „Mathematik/Informatik“ bei „Schüler experimentieren“ mit dem Projekt „Zauberwürfel per Computer lösen – Aber wie?“ den Sieg im Regionalwettbewerb. Er hatte ein Programm entwickelt, das den Zauberwürfel nach Eingabe der aktuellen Stellung selbständig löst. Mit dem Regionalsieg hat sich der Neuntklässler für die Teilnahme am Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ in Ingelheim qualifiziert.

Nils Scheuermann erreichte mit dem Projekt „Progressive Web App für einen Online-Vertretungsplan“ den zweiten Platz im Fachgebiet „Mathematik/Informatik“ bei „Jugend forscht“. Der Abiturient hatte für Schüler und Lehrer des WEG eine Web App entwickelt, mit der sie auf dem Smartphone oder dem PC ihren jeweiligen individuellen Vertretungsplan für die nächsten Tage aufrufen können.

Lea Vettermann landete mit dem Projekt „Kreis oder Viereck, das ist hier die Frage. – Visuelle Formendifferenzierung bei Ratten.“ im Fachgebiet „Biologie“ bei „Jugend forscht“ auf dem zweiten Platz. Sie hatte untersucht, ob Ratten schwarze Symbole auf weißem Grund erkennen und unterscheiden können.

Bildunterschriften:

Foto 1: Erster Platz in „Mathematik/Informatik“ bei „Schüler experimentieren“: Raphael Gaedtke

Foto 2: Zweiter Platz in „Mathematik/Informatik“ bei „Jugend forscht“: Nils Scheuermann

Foto 3: Zweiter Platz in „Biologie“ bei „Jugend forscht“: Lea Vettermann

Zauberwürfel per Computer lösen - Aber wie?

 

Raphael Gaedtke (9. Klasse)

Schüler experimentieren 2019 – Mathematik / Informatik

Kurzfassung:

Fast jeder von uns hat schon einmal einen Zauberwürfel benutzt, aber wirklich lösen können ihn die meisten nur nach einem Blick in ein entsprechendes Buch oder auf eine Internetseite. Doch selbst wenn man eine Strategie auswendig gelernt hat, braucht man manchmal fast 200 Züge, um den Zauberwürfel vollständig zu lösen, obwohl das angeblich immer mit 20 oder weniger zu schaffen sein soll. Daher wollte ich ein Programm entwickeln, dass den Zauberwürfel nach der Eingabe der aktuellen Stellung selbstständig löst und dann die Lösung ausgibt. Zuerst sollte der Algorithmus desselben auf dem Algorithmus aufbauen, den ich auch als Mensch beim Lösen eines Zauberwürfels benutze. Danach wollte ich andere Lösungen für das Problem finden und die Ansätze schlussendlich miteinander vergleichen.

 

Jonathan Kreilaus, Julian Merkel und Jonas Opp gewinnen Sonderpreis der EU-Kommission beim „Jugend forscht“-Bundesfinale in Künzelsau

Beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ haben Jonathan Kreilaus, Julian Merkel und Jonas Opp den Sonderpreis der EU-Kommission erhalten.

Am 30. Juni und 1. Juli dürfen die drei WEG-Zwölftklässler die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission im oberitalienischen Istra besuchen, an der 3000 Wissenschaftler durch ihre wissenschaftlichen Studien die europäische Gesetzgebung unterstützen.

Für das Bundesfinale im baden-württembergischen Künzelsau, bei dem in den sieben „Jugend forscht“-Kategorien 112 Projekte präsentiert wurden, hatten sich die WEG-Schüler durch ihren Landessieg in der Kategorie „Arbeitswelt“ qualifiziert. Insgesamt haben in diesem Jahr bundesweit ca. 12.000 Schülerinnen und Schüler bei „Jugend forscht“ teilgenommen.

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