Herausforderung gemeistert


WEG Präsenz bei Science Days im Europapark Rust

Von Donnerstag 14.10. bis Samstag 16.10.04 experimentierten, konstruierten, diskutierten, fragten und erkundeten weit mehr als 20.000 Besucher die diesjährigen Science Days im Europapark Rust. Über 100 Aussteller sorgten für das informative und begeisternde Programm. Auf Einladung nahm auch das WEG mit insgesamt drei Physik-Projekten teil. Verena Prägert (1. v.r.), Liesa Ritzmann (2.v.r.) und Katrin Schmitt (l.) präsentierten unter der Leitung von Studiendirektor Werner Stetzenbach und dessen Ehefrau Gabriele auf fast 50 qm im Silverstar Dome - direkt unter Deutschlands höchster Achterbahn – die Projekte „Physik im Kindergarten“, „Physik im Alltag“ und zusätzlich entsprechende Workshops für ErzieherInnen und PhysiklehrerInnen.

Die Versuche zum „Angriff aufs Trommelfell“ oder „Warum braucht man im Welltall einen Schutzanzug?“ sorgten für glänzende Augen bei den jüngsten Besuchern. Hunderte von Kindern wissen nun auch „Warum der Eisbär nicht friert“. Begeistert aufgenommen wurde auch die Gesamtkonzeption „Schüler unterstützen ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen bei naturwissenschaftlichen Fragestellungen“.
Reißenden Absatz fand hierzu die mit dem tjbv (Technischer Jugendfreizeit und Bildungsverein) Berlin herausgegebene Infoschrift (KonTeXis, Heft 13: kostenlos unter www.kontexis.de). Mehr als 150 ErzieherInnen folgten bereitwillig den Ausführungen des Schülerinnenteams aus der Jahrgangsstufe 12 in den entsprechenden Info-Workshops zu diesem Thema.
Im zweiten Projekt konnte man die Geheimnisse von High Tech-Geräten enthüllen. Hier wurde ständig experimentiert, auseinander- und wieder neu zusammengebaut. Neben Jugendlichen waren auch viele Lehrkräfte Teilnehmer der angebotenen Workshops. Diese informierten sich vor allem über die Möglichkeiten Physik neu zu unterrichten um die aktualisierten Bildungspläne in Baden Württemberg zu erfüllen.
Samstag 17.00 – fast ohne Stimme und total verschwitzt konnte man endlich durchatmen. Der Probelauf für das - demnächst auf ganz Deutschland ausgedehnte – KIGA-Projekt ist geglückt. Jetzt noch aufräumen und ab in die Pfalz. Schließlich hatten alle Beteiligte schon einen Tag der Herbstferien hinter sich.
Unser Fazit: Zwei Jahre intensive Projektarbeit mit Verzicht auf Freizeit und Ferientage haben sich voll ausgezahlt. Man durfte schließlich auch auf Einladung des Europa Parkes drei Nächte im Luxushotel Andaluz verbringen und wurde mit freiem Eintritt in den Park belohnt. Unterstützt wurde die Präsentation auch vom Elternbeirat des WEG und der Kreisverwaltung des Donnersbergkreises. Schließlich mussten alle Geräte nach Rust und zurück transportiert werden. An dieser Stelle herzlichen Dank.

 

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